Die Geschichte des Internationalen Frauentags beginnt vor langer Zeit, im Jahr 1910.
Eine Frau namens Clara Zetkin aus Deutschland hatte eine Idee: Sie war dafür, dass es einen Tag geben sollte, an dem Frauen aus aller Welt zusammenkommen und ihre Forderungen nach internationaler Gleichberechtigung im Mittelpunkt stehen.
Im März 1911 wurde der Internationale Frauentag zum ersten Mal in mehreren europäischen Ländern gefeiert. Damals ging es vor allem darum, dass Frauen das Wahlrecht und bessere Arbeitsbedingungen erhalten sollten.

Am letzten Sonntag, 8. März 2026, war nicht nur Wahltag sondern auch Weltfrauentag und bei einem sonntäglichen Spaziergang durch die Stadt, konnte man diesen tollen Landshuter Frauen (siehe Fotos) begegnen.
Trotz der Erfolge in den vergangenen Jahren gibt es immer noch vieles, bei dem Frauen gegenüber Männern benachteiligt sind. Zum Beispiel bekommen Frauen oft weniger Geld für die gleiche Arbeit (der sogenannte Gender Pay Gap) und sie haben schlechtere Karrierechancen. Auch in der Politik und im Geschäftsleben sind Frauen weniger vertreten. Zugleich leisten sie mehr unbezahlte Sorgearbeit zu Hause, indem sie sich um die Kinder, zu pflegende Angehörige und die Hausarbeit kümmern.
Gleichberechtigung bedeutet, dass alle Menschen die gleichen Rechte haben und gleich behandelt werden, egal welches Geschlecht sie haben. Aber warum ist das so wichtig? Stellt euch vor, ihr spielt Basketball und bei jedem Treffer bekommt euer Team nur die Hälfte der Punktzahl – das wäre nicht fair, oder? Genauso ist es im Leben, wenn Frauen und Männer bei gleicher Leistung nicht die gleichen Chancen bekommen.
„Am Weltfrauentag schauen wir auf das, was Frauen erreicht haben, und darauf, was wir noch tun müssen, damit wirklich alle die gleichen Chancen haben.“
-korbinian-
Fotos: Korbinian